K 465 - 488

April 7th, 2008

04 04 2008

K 488 (S 37) in B-Dur, Allegro. Kirkpatrick bemerkt zu dieser Sonate: „Jeden Tag, während ich an diesem Kapitel (Klangnachahmungen anderer Instrumente ,Anm.d.V.) schrieb, hörte ich von einer nahegelegenen Karabinieri-Kaserne ein Trompetensignal, as mich stets an den Anfang der Sonate 488 (…) erinnerte…“ (Kirkpatrick 1972, S.231). K 488 ist eine einfach klingende, heitere Sonate mit einer einprägsamen Melodie.

03 04 2008

K 487 (L 205) in C-Dur, Allegro. Diese Sonate bildet mit K 485 und K486 offensichtlich ein Triptychon. Yevgeny Sudbin schreibt im Booklet zu seiner Einspielung: „Zu Beginn der grandiosen Sonate K487 hört man deutlich Blasinstrumente. Das Stück ist geprägt von dem Ineinander großer Oktavsprünge in unterschiedlichen Registern. Im Finale vermengen sich Trompeten, Hörner, Streicher, Holzbläser und Trommeln zu einem großen Wirrwarr, in das hinein  noch Glocken klingen. Die Vielfalt und Ballung der Klänge, die der Tonsatz vorsieht, sind enorm.“ (S. 13, BIS-CD-1508, BIS Records AB 2004). Die orchstrale Wirkung kommt in der Ross´schen Cembaloeinspielung voll zur Entfaltung, allerdings auch der etwas negative Eindruck, der beim Anhören der Sonate K 486 entstand. In Sudbin´s Klavierfassung jedoch nicht, auch das von ihm beschriebene „Wirrwarr“ empfinde ich nicht als solches.

02 04 2008

K 486 (L 455) in C-Dur, Allegro. Ist mir zu hektisch, es wurlt wie in einem Ameisenhaufen, klingt zerfahren.

01 04 2008

K 485 (L 153) in C-Dur, Andante cantabile. „Note that Kk 485 demands a harpsichord with a range exceeding five octaves: from a bottom F to a top G. This is the widest compass in all Scarlatti´s sonatas.” (Alain de Chambure 1988,S.130). Und Scarlatti versteht es meisterhaft diesen Tonumfang einzusetzen und auszunützen !

31 03 2008

K 484 (L 419) in D-Dur, Allegro. Auch dies ist eine technisch anspruchsvolle Sonate, die einiges an Können abverlangt, damit sie so mühelos leicht wie bei Scott Ross klingen kann.

30 03 2008

K 483 (L 472) in F-Dur, Presto. Leicht und elegant klingend, aber technisch wohl sehr anspruchsvoll.

29 03 2008

K 482 (L 435) in F-Dur, Allegrissimo. Trillernd die Klaviatur rauf und runter, mit Dissonanzen, die das Ganze interessant machen.

28 03 2008

K 481 (L 187) in f-moll, Andante cantabile. Für mich zu “mollig”.

27 03 2008

K 480 (S 8) in D-Dur, Presto. Ein „orchestral piece in which solo and tutti passages reply to each other in the manner of woodwind and strings.” (Alain de Chambure 1988,S.129).

26 03 2008

K 479 (S 16) in D-Dur, Allegrissimo. Das ist wieder eine Sonate nach meinem Geschmack, spritzig, geistvoll, ein Hörvergnügen.

25 03 2008

K 478 (L 12) in D-Dur, Andante cantabile. Eine ruhige Sonate, die sich mir erst beim zweiten Hören erschloß.

24 03 2008

K 477 (L 290) in g-moll, Allegrissimo. Diese Sonate ist ihrer Vorgängerin sehr ähnlich. Beide hintereinander anzuhören ermüdet ziemlich.

23 03 2008

K 476 (L 340) in G-Dur, Allegro. „Much of the material … is provided by broken arpeggio and passages in contrary movement.” (Alain de Chambure 1988,S.129).  Ein mehr intellektueller Hörgenuß.

22 03 2008

K 475 (L 220) in Es-Dur, Allegrissimo. Ein pianistisches Schaustück.

21 03 2008

K 474 (L 203) in Es-Dur, Andante cantabile. Das waidwunde Herz zerreißt´s.

20 03 2008

K 473 (L 229) in B-Dur, Allegro. Klingt etwas tragikomisch mit dramatischen Anklängen.

19 03 2008

K 472 (L 99) in B-Dur, Andante. „The piece contains a typical polyphonic sequence (here for two voices) which is subtlythrown off balance by the off-setting of rhythms between the two hands.” (Alain de Chambure 1988,S.128). Ein sehr schönes, eingängiges Stück.

18 03 2008

K 471 (L 82) in G-Dur. Ein gefälliges Menuett.

17 03 2008

K 470 (L 304) in G-Dur, Allegro. Vorallem rhythmisch sehr interessant.

16 03 2008

K 469 (L 431) in F-Dur, Allegro molto. Barock’n’Roll

15 03 2008

K 468 (L 226) in F-Dur, Allegro. Etwas sperrig.

14 03 2008

K 467 (L 476) in f-moll, Allegrissimo. Fegt daher wie die Wilde Jagd, ein mitreißendes Stück!

13 03 2008

K 466 (L 118) in f-moll, Andante. Das eingängige Motiv mit hohem Wiedererkennungswert macht diese Sonate zu einer der meistgespielten Scarlattisonaten, die auf kaum einer Kompilation fehlt… Scarlatti´sche Popmusik.

12 03 2008

K 465 (L 242) in C-Dur, Allegro. Diese Sonate lädt zum Tanzen oder einfach nur fröhlich Herumhüpfen ein.

K 457 - 464

March 11th, 2008

11 03 2008

K 464 (L 151) in C-Dur, Allegro. Ein sehr schönes, eingängiges und doch ungewöhnliches Stück.

10 03 2008

K 463 (L 471) in f-moll, Molto allegro. Ein durch den Garten jagender Schwarm Kinder, molto bene.

09 03 2008

K 462 (L 438) in f-moll, Andante. Diese Sonate läßt einen Frühlingsabend sanft ausklingen.

08 03 2008

K 461 (L 8) in C-Dur, Allegro. Ein in der Frühlingssonne tanzender Mückenschwarm. Musik, die geeeignet ist aus der Winterdepression zu erlösen und die Frühjahrsmüdigkeit zu verscheuchen.

07 03 2008

K 460 (L 324) in C-Dur, Allegro. „This magnificent piece could well serve as the perfect illustration of Scarlatti´s concept of the sonata.” (Alain de Chambure 1988,S.127).  Es hat tatsächlich alles, was eine Sonate Scarlattis ausmacht, ein exemplarisches Stück. Wunderbare Musik!

06 03 2008

K 459 (S 14) in d-moll, Allegro. Am Anfang etwas verhalten und traurig, heitert sich die Stimmung rasch um dann wieder kurz umzuschlagen. Diese Stimmungswechsel ziehen sich durch das ganze Stück. Sehr gelungen.

05 03 2008

K 458 (L 212) in D-Dur, Allegro. „Here we have a rich sonata filled with a wide variety of components which Scarlatti succeeds in binding together by means of rigorously defined tonal schema supported by pedal points.” (Alain de Chambure 1988,S.127). Eine tatsächlich große Bandbreite, was man da zu hören bekommt, unbedingt anhören!

04 03 2008

K 457 (L 491) in A-Dur, Allegro. „Kk 457 is 6/8 piece, full of typical Scarlattian syncopations.” (Alain de Chambure 1988,S.127). You´ll get what you expect…

K 437 - 457

March 3rd, 2008

04 03 2008

K 457 (L 491) in A-Dur, Allegro. „Kk 457 is 6/8 piece, full of typical Scarlattian syncopations.” (Alain de Chambure 1988,S.127). You´ll get what you expect…

03 03 2008

K 456 (L 491) in A-Dur, Allegro. „The theme of Kk 456 is limited to a five-note motif announced in the opening.” (Alain de Chambure 1988,S.127). Hübsch. Zum Entspannen zwischen durch.

02 03 2008

K 455 (L 209) in G-Dur, Allegro. Mitreißend. Da geht die Post ab.

01 03 2008

K 454 (L 184) in G-Dur, Andante spirituoso.  „In the Kk 454, therhythm of a seguidilla serves as a support for a wild outpouring of  virtuoso figures…” (Alain de Chambure 1988,S.126).
Die Seguidilla ist eine volkstümliche, vor allem in der Lyrik des spanischen Siglo de Oro (16.-17. Jahrhundert) verbreitete Lied- und Dichtungsform mit jeweils vier abwechselnd sieben- oder fünfsilbigen Versen. Bei dieser insgesamt siebenzeiligen Strophe, reimen oder assonieren immer die Zeilen 2 und 4, sowie die Kurzzeilen 5 und 7, die aus fünf Silben bestehen. Schema: abcb, ded
http://de.wikipedia.org/wiki/Seguidilla
Ein besonderes Stück für einen besonderen Tag: der zusätzliche, Schalttag, Tag dieses Jahres.

29 02 2008

K 453 (L —) in A-Dur, Andante. Hübsch. Ein Schlaflied.

28 02 2008

K 452 (L —) in A-Dur, Andante allegro. K 452 und K 453 sind aus dem 2.Band des Münsterner Manuskripts, nur dort enthalten und daher bei Longo nicht verzeichnet. K 452 ist ein eher ruhiges Stück, das einen aus der Hektik des Tages löst und auf andere Gedanken bringt.

27 02 2008

K 451 (L 243) in a-moll, Allegro. Wieder ein Stück, das zum genaueren Hinhören und sich ganz der Musik zu Überlassen einlädt.

26 02 2008

K 450 (L 338) in g-moll, Allegrissimo. „…in Kk 450, we have a “Spanish tango” whose rhythm is maintained remorselessly from beginning to end. Throughout, the piece is for four voices (sometimes five) and the writing is particularly dense and resonant.” (Alain de Chambure 1988,S.126). Dadurch bekommt das Stück auch einen ganz eigenen, interessanten Charakter.

25 02 2008

K 449 (L 444) in G-Dur, Allegro. „The virtuosic character of Kk 449 is underlined by the use of broken sixs,…” (Alain de Chambure 1988,S.126).

24 02 2008

K 448 (L 485) in fis-moll, Allegro. Scarlatti as expected. Wie wir ihn lieben.

23 02 2008

K 447 (L 294) in fis-moll, Allegro. Scarlatti as usual.

22 02 2008

K 446 (L 433) in F-Dur, Allegro. Ein ruhiges, getragenes Stück zum Verschnaufen.

21 02 2008

K 445 (L 385) in F-Dur, Allegro. Ein flottes, mitreißendes Stück.

20 02 2008

K 444 (L 420) in d-moll, Allegrissimo. „In Kk 444, the continuity of the musical discourse is interrupted by a series of pauses.” (Alain de Chambure 1988,S.125). Das erzeugt eine sehr schöne Spannung und verleiht dem Stück einen zusätzlichen Reiz.

19 02 2008

K 443 (L 418) in D-Dur, Allegro. „Kk 443 is dominated throughout by a saeta rhythm,…” (Alain de Chambure 1988,S.125). Hat wirklich etwas tänzerisches. Ein ist  Saeta: Palo flamenco de carácter religioso que se canta sin acompañamiento, especialmente en Andalucía, al paso de las procesiones de la Semana Santa.
http://www.hagaselamusica.com/diccionario/s/

18 02 2008

K 442 (L 19) in B-Dur, Allegro. Der Knabe auf  Entdeckungsreise durchs Dickicht.

17 02 2008

K 441 (S 39) in B-Dur, Allegro. Ein unbeschwerter Knabe, der auf seinem Steckenpferd durch den Garten trabt.

16 02 2008

K 440 (L 97) in B-Dur. Ein Menuett. „The piece ends with a petite reprise, five bars long, the only occasion on which Scarlatti resorted a practice of which Couperin was particularly fond.” (Alain de Chambure 1988,S.125).

15 02 2008

K 439 (L 47) in B-Dur, Moderato. „Kk  439 consists of a large number of  short, dense and varied sequences. All the features occurring in Kirkpatrick´s analysis of Scarlatti´s forms are to be found here in the space of a few bars.” (Alain de Chambure 1988,S.125). Es ist tatsächlich eine bemerkens- und hörenswerte Sonate !

Brillantes Verwirrspiel
Musiktheater: Domenico Scarlattis Intermezzo „La Dirindina“ mit dem Staatstheater im Saal der Darmstädter Petrusgemeinde

DARMSTADT. Auf köstliche Weise wird die legendäre Kunst der Kastraten in Domenico Scarlattis komischem Intermezzo „La Dirindina“ auf die Schippe genommen. Da verliebt sich eine hübsche Gesangsadeptin in einen der entmannten Wundersänger, und der frustrierte Gesangslehrer glaubt gar, sie sei – wider alle Vernunft – vom Kastraten schwanger, so dass er schließlich einer Hochzeit zustimmt. Bei der Wiederentdeckung dieses originellen Opern-Intermezzos durch das Staatstheater Darmstadt in Kooperation mit der Petrusgemeinde dreht sich die Schraube der Verwirrungen noch weiter. Dirindina wird von einem Countertenor gesungen, und der besondere Clou ist, dass sie sich am Ende als Mann outet und damit das vertrackte Spiel vollends ad absurdum führt.

Der spanische Regisseur Alfonso Romero Mora, der in der Spielzeit 2004/2005 bereits die Aufführung des Intermezzos „La serva padrona“ von Pergolesi betreute und im vergangen Jahr die Uraufführung von „La Cuzzoni“ inszenierte, hat nun „La Dirindina“ einfallsreich in deutscher Textfassung auf die kleine Bühne des Saals der Petrusgemeinde gebracht. Im Hintergrund der mit rotem Tuch ausgeschlagenen Bühne sieht man einen schräg gestellten goldenen Bilderrahmen, der von Anfang an deutlich macht, dass es hier nicht mit rechten Dingen zugeht. Mora hat die Handlung in die Siebzigerjahre des vergangenen Jahrhunderts verlegt und damit zusätzliche Perspektiven ermöglicht. Da wird nicht nur der vorhandene Flügel als Requisit genutzt, sondern auch ein antiquiertes Telefon zum Einsatz gebracht. La Dirindina tritt in einem geblümten Minikleidchen auf, ihre langen blonden Haare schwingend, der Kastrat Liscione blendet mit goldfarbenem Anzug und fescher schwarzer Barttracht, kein Wunder, dass er so den biederen Gesangslehrer Don Carissimo aussticht, zumal er Dirindina ein Engagement verspricht. Für Alfonso Romero Mora ist es kein Problem, dass die Bühne so beengt ist: Er lässt die Akteure immer wieder zum Publikum herabsteigen und sich zwischen den Tischen ergehen. So wird das Turtel-Duett, bei dem sich das Liebespaar in den höchsten Tönen anschmachtet, zu einem Höhepunkt dieser Premiere.

Musikalisch wird die Aufführung von Joachim Enders betreut, der in Personalunion Studienleiter am Staatstheater und Kantor in der Petrusgemeinde ist. Vom neuen Cembalo aus leitet er genau und beschwingt die Darmstädter Barocksolisten, fünf Streicher aus dem Darmstädter Staatsorchester, die vorzüglich aufeinander eingespielt sind. So wird bereits die knappe Ouvertüre zum Hörvergnügen, und die Begleitung der Rezitative und Arien gelingt punktgenau und ausdrucksvoll. Dabei stellt sich heraus, dass Domenico Scarlatti, der um 1715 noch im Schatten seines Vaters Alessandro stand, durchaus originelle Töne anschlägt, die den späteren einzigartigen Sonatenkomponisten ahnen lassen. Witz und Empfindsamkeit halten sich die Waage in dieser barocken Tonsprache. Der Countertenor Gerson Luis Sales macht als geschmeidige Dirindina nicht nur eine gute Figur, sondern er besticht vor allem durch die brillant eingesetzte Stimme und das treffsichere Agieren. Der Sopranist Robert Crowe als Kastrat Liscione ist ein ebenbürtiger Partner, hinreißend singend und spielend. Als Gesangslehrer Don Carissimo tritt der Bariton Gamaliel von Tavel ein wenig in den Hintergrund, doch mit schlanker Stimme und klarer Diktion weiß er die Handlungsfäden auch von dort her sicher zu ziehen.

Am Ende überdrehen sich die Ereignisse: Nachdem sich die wahre Identität der Personen herausgestellt hat, schlägt Scarlattis Barocktonfall in neuzeitliche Rockmusik um. Das Sängertrio, unterstützt vom Instrumentalensemble, dem Ysang Enders als Schlagzeuger hinter den Kulissen zusätzlich einheizt, mutiert zur entfesselten Rockgruppe. Das Publikum ist nach einer vergnüglichen Stunde begeistert, klatscht rhythmisch mit und ruht nicht, bis es eine Zugabe zu hören bekommt.

Klaus Trapp
13.2.2008

http://www.echo-online.de/suedhessen/static/570475.htm

Veranstaltungshinweis:
Die nächste Aufführung von „La Dirindina“ ist am 18. Februar um 19.30 Uhr im Gemeindesaal der Petrusgemeinde, Darmstadt. Kartentelefon 06151 2811600.

13 02 2008

K 437 (L 278) in F-Dur, Andante comodo. Kirkpatrick hört hier Glocken: „Glocken lassen sich in Scarlattis Cembalomusik nicht immer deutlich nachweisen (Beispiel 13), aber die Orgelpunkte der Ober- und Unterstimmen in Sonate 437 (Beispiel 23) können sicherlich nichts anderes bedeuten.“ (Kirkpatrick 1972, S.232)
Jedenfalls ist es eine interessante, außergewöhnliche Sonate.

14 02 2008

K 438 (L 381) in F-Dur, Allegro. Ein schönes, flottes Stück mit einem eingängigen Motiv – macht gute Laune. Baroque at its best.

K 423 - 436

February 12th, 2008

12 02 2008

K 436 (L 109) in D-Dur, Allegro. Diese Sonate „ … conjures up a picture of a village band complete with drums and trumpets.” (Alain de Chambure 1988,S.124). Auch hier spürt man „überbordende Fröhlichkeit“…

11 02 2008

K 435 (L 361) in D-Dur, Allegro. „Kk 435 shimmers with the sound of mandolines and castanets,.. .” (Alain de Chambure 1988,S.124). Eine wunderbare Sonate, von Rövenstrunk, aber auch von Yevgeny Sudbin, im Höllentempo gespielt. „Man vernimmt … die überbordende Fröhlichkeit des Dorf-,Orchesters“ (Booklet: Scarlatti Piano Sonatas Yevgeny Sudbin ©2004, BIS Records AB, Åkersberga zu CD 1508, S.12).

10 02 2008

K 434 (L 343) in d-moll, Andante. Klingt ziemlich modern.

09 02 2008

K 433 (L 453) in G-Dur, Vivo. „…Kk 433 is an elaborate gigue full of contrasting thematic material.” (Alain de Chambure 1988,S.124).

08 02 2008

K 432 (L 288) in G-Dur, Allegro. Diese Sonate bringt einen ganz schön auf Touren, die rockt voll los… yeah!

07 02 2008

K 431 (L 83) in G-Dur, Allegro. Die vielleicht kürzeste Sonate, die es gibt. In Scott Ross´ Einspielung dauert sie 47 Sekunden. Roberto Aussel spielt sie in seiner, übrigens sehr hörenswerten Bearbeitung für Gitarre, immerhin 1´09.

Vielfalt und kein Ende
Kritik von Tobias Roth, 03.02.2008
Scarlatti, Domenico: Cembalosonaten K 428-475
Label: Brilliant classics , VÖ: 19.10.2007
Interpretation:    ****
Klangqualität:    ****
Repertoirewert:    *****
Booklet:        **

Die auf 12 Volumina à 3 CDs angelegte Gesamtaufnahme der Cembalosonaten des Domenico Scarlatti eilt mit dem vorliegenden ‘Band’ 10 ihrer Vollendung entgegen. Ob sie es zum Rang eines Standardwerkes wird bringen können, wird sich zeigen, sicher ist aber schon jetzt, dass in der Abbildung der ungeheuren Produktivität Scarlattis ein Klangpanorama geöffnet worden ist, dass das Gesamtwerk befreit aus dem Schatten der Ohrwürmer.

Pieter-Jan Belder ist schon häufig durch Gesamteinspielungen hervorgetreten: an den Riesenprojekten zu Bach und Mozart war er beteiligt, momentan arbeitet er an einer Gesamteinspielung der Kammermusik Henry Purcells. Nicht nur die Spezialinteressenten können ihm für diese Arbeiten dankbar sein, denn Belders formidables Cembalospiel vermag wirklich Welten und Einblicke zu öffnen, die dem Anspruch eines Gesamtwerkes, wenn es überhaupt möglich ist, gerecht werden. Hier treffen sich Musikalität, Forschung und Vermittlung im fruchtbarsten Schnittpunkt.

Bei einer Einspielung von 555 Sonaten liegt der Verdacht nahe, dass das einzelne Werk etwas wenig Aufmerksamkeit erhält. Allerdings hat das Projekt einen Zeitraum von fast zehn Jahren hinter sich, und es ist nicht zu hören, dass Belder über die Sonaten hinwegspielt. Man mag den Eindruck der Gleichförmigkeit haben, wenn man den effektbewussten Sonaten mit einer deutschnordischen, ewigtiefsinnigen Haltung begegnet, aber das geht an den Stücken wie an der Interpretation geradewegs vorbei. Die ‘Gefahr der 555’ ist nämlich für den Hörer fast größer als für den Interpreten.

Belder tritt hier mit einer sauber virtuosen grandezza auf, die Wahl und die Schwankungen des Tempos sind weitgehend sehr gelungen. Die beiden Cembali, die Belder spielt, klingen herrlich transparent, besonders die oberen Lagen besitzen eine helle Strahlkraft, die selten zu hören ist. Vielleicht hätte Belder so sogar noch etwas mehr mit den Effekten auftrumpfen können, denn dass Scarlattis eigenes Cembalospiel den großen Effekt auf die Zuhörer nicht verfehlte, weiß man etwa aus dem berühmten Augenzeugenbericht des englischen Komponisten Thomas Roseingrave, es hätten tausend Teufel im Cembalo gewohnt, wenn Scarlatti es spielt. Angeblich hat Roseingrave sein Cembalo nach diesem Eindruck einen Monat lang nicht mehr angerührt.

So etwa in der schnellen Sonate K.475 in Es-Dur: Scarlatti brennt hier mit punktierten Fanfarengesten, Trillern und sich kreuzenden, rauschenden Linien ein wahres Feuerwerk auf dem Cembalo ab, getrieben von aufsteigenden Sequenzen und sich türmenden Wiederholungen. Diese Pracht entfaltet Belder großzügig, aber letztendlich vielleicht doch eine Spur zu wenig durchgreifend, etwas zu gravitätisch, um aus dem furiosen Allegrissimo auch die letzten Funken Sprezzatura zu entfesseln. Diese Leichtigkeit und Gesanglichkeit gelingt ihm dafür in den langsamen Sonaten, wie K.474 oder K.466, umso feiner und gestischer. Die gleichmäßigen Figuren der Begleitstimmen und die schön verschlungenen, freieren Wege der Melodiestimmen stehen wunderbar gegeneinander und beleuchten sich gegenseitig. Wenn dann noch die Effekte des Registerwechsels während des Satzes hinzukommen, wird in Belders Spiel unmittelbar deutlich, was das Cembalo jedem modernen Flügel voraus hat, und welche Feinheiten und Nuancen auch die Kompositionen für dieses Instrument nicht missen dürfen.

Natürlich hat es das Projekt, 555 einsätzige Sonaten einzuspielen in sich, und, wie man sich denken kann, es leider auch nötig, sich gegen Gleichförmigkeits- und Langeweilevorwürfe zu verteidigen. Dass die Sonaten, und damit auch die drei CDs, ähnlich klingen, ist nicht von der Hand zu weisen: aber dieses Stilmerkmal, diesen Stilcharakter in einen Vorwurf zu wenden, wäre absolut verfehlt. Die Ähnlichkeit ist ja keine Gleichheit: wie sich ebenso nur äußerst oberflächlich behaupten ließe, jedes Buch von Bernhard und jedes Bild von Monet sei gleich oder auch nur verwechselbar. Hier wie dort wird ein künstlerisch gesetztes System ausgespielt, bei Scarlatti eben ein virtuos-concettistisches Konzept, und das einzig Gleichförmige daran ist der individuelle Stempel. Viel beunruhigender und zweifelhafter wäre es, wenn jede CD einen anderen Scarlatti und einen anderen Belder zeigen würde: da würde das Gesicht verschwinden, da wäre der lange Atem erstickt. In diesem Sinne geht Belders riesenhaftes Projekt über eine bloße Dokumentation hinaus und wird im besten Begriff museal: nicht als Ort der Konservierung, sondern der Auseinandersetzung, nicht als normative, sondern als freisetzende Geste. Scarlatti verschwindet nicht unter der Masse der Sonaten wie in einer Vitrine, sondern wird durch Projekte wie dieses erst offengelegt und hörbar.

www.klassik.com

06 02 2008

K 430 (L 463) in D-Dur, Non presto ma a tempo di ballo. Ein kleines, sehr feines Stück in wiegendem Tanzrhythmus…

05 02 2008

K 429 (L 132) in A-Dur, Allegro. Diese Sonatte hat „…all the charm of a barcarole, with arabesques in the bass and a sinuous oscillating melodic line. The result is one of those remarkable lyrical pieces of which Scarlatti held the secret.” (Alain de Chambure 1988,S.124). Für Yevgeny Sudbin ist K 429: „…ein ungehöriges Stück : Auf die anfangs verhaltene Harmonik, die vorsichtig ihre Möglichkeiten erkundet, folgt eine raffinierte Improvisation, die uns in die unterschiedlichsten harmonischen Welten entführt.“(Booklet: Scarlatti Piano Sonatas Yevgeny Sudbin ©2004, BIS Records AB, Åkersberga zu CD 1508, S.13). Anhören!

04 02 2008

K 428 (L 131) in A-Dur, Allegro. Am Anfang hat diese Sonate einen Orgelähnlichen Klang, später dann kurze Anklänge an portugiesische und griechische Folklore.

03 02 2008

K 427 (L 286) in G-Dur, Presto quanto sia possibile. Am Cembalo gespielt klingt es wie die musikalische  Untermalung eines Stummfilms bei einer wilde Verfolgungsjagd. Am Klavier ist es natürlich ein Schaustück pianistischer Virtuosität. In dieser Hinsicht bemerkenswert sind die Einspielungen von Yevgeny Sudbin (der hier Pistolenschüsse hört) und Christian Zacharias. Alles in allem, ein kurzes, musikalisch sehr unterhaltsames Stück.

02 02 2008

K 426 (L 128) in g-moll, Andante. Ein wunderschönes, melancholisches Stück, in dem immer wieder Funken von Freude und Hoffnung aufblitzen. Yevgeny Sudbin schreibt: „Man vernimmt die bittere Klage eines Zigeuner-Lamentos…“(Booklet: Scarlatti Piano Sonatas Yevgeny Sudbin ©2004, BIS Records AB, Åkersberga zu CD 1508, S.12)

01 02 2008

K 425 (L 333) in G-Dur, Allegro molto. Einfach wunderschöne Barockmusik, aber wohl schwer zu spielen.

31 01 2008

K 424 (L 289) in G-Dur, Allegro. Einfach schöne Barockmusik.

30 01 2008

K 423 (L 102) in C-Dur, Presto. Ein Schwarm Wespen, die einen Bären umschwirren. Sehr bemerkenswert ist die Einspielung von Wanda Landowska (EMI Classics 0777 7 64934 2 8) mit tänzerischen Passagen und einer prägnanten Herausarbeitung des Motivs.

K 394 - 422

January 29th, 2008

29 01 2008

K 422 (L 451) in C-Dur, Allegro. „There is a long-drawn-out opening… It is followed by an unaccompanied passage treated in imitation, leading to another passage containing a single line of flamenco-like chant. The post-crux goes through allthe registers of the harpsichord, octave by octave.” (Alain de Chambure 1988,S.123). In Konstantin Scherbakov´s Interpretation am Klavier (NAXOS 8.554842) ein Vergnügen !

28 01 2008

K 421 (L 252) in C-Dur, Allegro. „The whole atmosphere of Kk 421 is dominated by a semiquaver moto perpetuo.” (Alain de Chambure 1988,S.123). Was gelegentlich doch etwas nervt, vorallem in Eteri Andjaparidze´s Klaviereinspielung (NAXOS 8.553061).

27 01 2008

K 420 (S 2) in C-Dur, Allegro. Die zwei Teile dieser Sonate „…are strongly contrasted: on the one hand, the rhythm of a saeta, announced in the very opening bar, and on the other, the saeta´s melodic incantation.” (Alain de Chambure 1988,S.123). Tatsächlich kontrastreich.

26 01 2008

K 419 (L 279) in F-Dur, Più tosto presto che allegro. „The tempo marking at the beginning of Kk 419 is very precise: Più tosto presto che allegro. The rhythms of the piece are frequently disjointed.” (Alain de Chambure 1988,S.123) – was durchaus reizvoll ist.

25 01 2008

K 418 (L 26) in F-Dur, Allegro. „A continuous stream of quavers, rather in the manner of a toccata, gives way … to a series of alternate notes.” (Alain de Chambure 1988,S.123). Ein kontinuierlich sprudelnder Strom von Tönen…

24 01 2008

K 417 (L 462) in d-moll, Allegro moderato. Ein lange Fuge, ein wunderschönes Stück!

23 01 2008

K 416 (L 149) in D-Dur, Presto. „This is a splendid, brilliant and highly developed toccata.” (Alain de Chambure 1988,S.122). Auch hier kann ich der Meinung Alain de Chambures nur zustimmen.

22 01 2008

K 415 (S 11) in D-Dur, Allegro. „Kk 415 is entitled Pastorale. There is nothing in the writing or the form which makes it remotely like anything by Scarlatti.” (Alain de Chambure 1988,S.122). Diese Pastorale ist wirklich ein außergewöhnliches Stück !

21 01 2008

K 414 (L 310) in D-Dur, Allegro. „The first part of Kk 414 is in somewhat archaic style of toccata, providing no clue about what is to follow: a quite remarkable development, full of saeta rhythms punctuated by harmonies heavily laden with acciacaturas. The surprise is rendered all the greater by the change of tonality at the double bar.” (Alain de Chambure 1988,S.122). Abwechslungsreich, aber die Überraschung hält sich in Grenzen.

20 01 2008

K 413 (L 125) in G-Dur, Allegro. „Kk 413 is a devil-may-care tarantella – or even perhaps devilish on account of the wide leaps which have to be executed by the left hand.” (Alain de Chambure 1988,S.122). Vielleicht spektakulär anzusehen, der Höreindruck ist es nicht.

19 01 2008

K 412 (L 182) in G-Dur, Allegro. Ein nettes Motiv, das sich durch die ganze Sonate zieht.

18 01 2008

K 411 (L 69) in H-Dur, Allegro. Alain de Chambure ortet die Atmosphäre eines Minuetts (Alain de Chambure 1988,S.122). Zu recht.

17 01 2008

K 410 (S 43) in H-Dur, Allegro. Auch hier werden verschiedene Klangfarben des Cembalos erprobt, nicht so interessant wie in K 409 allerdings.

16 01 2008

K 409 (L 150) in h-moll, Allegro. „There is a long developement at the beginning of the second half of Kk 409, and the colour is changed every four bars by slight chromatic shifts.” (Alain de Chambure 1988,S.122). Sehr interessante, spannende Musik.

15 01 2008

K 408 (L 346) in h-moll, Andante. Ein Ohrenschmaus.

14 01 2008

K 407 (S 4) in C-Dur, Allegro. Hinterläßt mich etwas ratlos, gefällige Musik der etwas anderen Art.

13 01 2008

K 406 (L 5) in C-Dur, Allegro. Ganz nett…

12 01 2008

K 405 (L 43) in A-Dur, Allegro. „This is one of the many 6/8 dance movements to be found scattered throughout Scarlatti’s compositions. It is difficult to say whether it owes more to the gigue or the tarantella, or if, on the other hand, it was not a Spanish bulería which was the main source of its inspiration. It is written in several voices and modulates constantly.” (Alain de Chambure 1988,S.121).

11 01 2008

K 404 (L 222) in A-Dur, Andante. In der Fassung von Mikhail Pletnev fast 9 Minuten lang, kein Stück zum nebenbei Hören, es erfordert schon einiges an Konzentration und sich darauf Einlassen. Aber es lohnt sich.

10 01 2008

K 403 (L 366) in E-Dur, Allegro. Zeitweise hat man den Eindruck zwischendurch Glocken zu hören.

09 01 2008

K 402 (L 427) in e-moll, Andante. Ein ruhiges Stück, das zum Nachsinnen einlädt.

08 01 2008

K 401 (L 265) in D-Dur, Allegro. „Kk 401 nods in the direction of a ‚moto perpetuo’, and its long succession of quavers modulates through a series of remote tonalities.” (Alain de Chambure 1988,S.121).

07 01 2008

K 400 (L 213) in D-Dur, Allegro. Entspannend zuzuhören.

06 01 2008

K 399 (L 274) in C-Dur, Allegro. Barockmusik der Zeit mit einigen Brüchen.

05 01 2008

K 398 (L 218) in C-Dur, Andante. „The Andante of Kk 398 is full of resonant sound effects. All the Cs over four octaves are used, as are all the Gs after the double bar. The bass is set in movement once again by the rhythm of a canari dance.” (Alain de Chambure 1988,S.121).

04 01 2008

K 397 (L 208) in D-Dur. Ein unauffälliges Stück, nett anzuhören.

03 01 2008

K 396 (L 110) in d-moll, Andante. „There is a short three-bar Andante opening in quadruple time to Kk 396, a sonata which then takes on the air of a gigue.” (Alain de Chambure 1988,S.120).

02 01 2008

K 395 (L 65) in E-Dur, Allegro. „Kk 395, too, has an exceptionally intense developement in which a syncopated
Melodic line is sustained by ostinato chords which gradually slide down to the lower end of the keyboard.” (Alain de Chambure 1988,S.120).

01 01 2008

K 394 (L 275) in e-moll, Allegro. „…opens in an austere style and then explodes into a cascade of arpeggios worthy of the great classical concertos. All this leads into a sequence in which the taut line of a flamenco chant is sustained by an accompaniment of parallel fifth.” (Alain de Chambure 1988,S.120).

K 377 - 393

January 29th, 2008

31 12 2007

K 393 (L 74) in B-Dur. Auch das ein Menuett, sehr zart.

30 12 2007

K 392 (L 246) in B-Dur, Allegro. Ein menuettartiges Stück.

29 12 2007

K 391 (L 79) in G-Dur, Allegro. Ein fein ziseliertes Stück mit Harfenanklängen.

28 12 2007

K 390 (L 234) in G-Dur, Allegro. Fährt zeitweise ganz schön ab…

27 12 2007

K 389 (L 482) in D-Dur, Allegro. Ein Spieldosenwalzer, äußerst apart.

26 12 2007

K 388 (L 414) in D-Dur, Presto. Klingt irgendwie griechisch…

25 12 2007

K 387 (L 175) in f-moll, Veloce e fugato. Etwas spröde, es swingt nicht…

24 12 2007

K 386 (L 171) in f-moll, Presto. Im Stil einer Toccata, für zwei Stimmen geschrieben, sind die “tonal zones lit up by chromatic scales and by rhythmic and broken arpeggios. The initial motif is stretched over the whole keyboard and the closing passages are punctuated by parallel octaves.” (Alain de Chambure 1988,S.119). Ganz nach meinem Geschmack.

23 12 2007

K 385 (L 284) in C-Dur, Allegro. In Zusammenhang mit K 384 ein interessantes Stück.

22 12 2007

K 384 (L 2) in C-Dur, Cantabile andante. Wenig cantabile…, aber als Einleitung zu K 385 reizvoll.

21 12 2007

K 383 (L 134) in a-moll, Allegro. Fröhlich, aber gelegentlich dissonant.

20 12 2007

K 382 (S 33) in a-moll, Allegro. Polyphon und rhythmisch sehr interessant, herrlich.

19 12 2007

K 381 (L 225) in E-Dur, Allegro. Ein spritziges, mitreißendes Stück, einfach wunderbar!

18 12 2007

K 380 (L 23) in E-Dur, Andante comodo. Diese Sonate ist das bekannteste und wohl am meisten gespielte Stück Domenico Scarlattis. Mir gefällt es nicht besonders, ich könnte ein Dutzend schönere Stücke aufzählen. Das Motiv klingt wie ein Hochzeitsmarsch…

17 12 2007

K 379 (L 73) in F-Dur. „ Kk 379 is marked Minuet, but the layout of the sequences is far removed from the traditional subdivisions of four bars. Note the fast scales con dedo solo (“with one finger”). Here, Scarlatti invented the glissando, which was to reappear only in the nineteenth century.“ (Alain de Chambure 1988,S.119). Diese Sonate ist musikhistorisch wohl bedeutend, ansonsten nichts Besonderes.

16 12 2007

K 378 (L 276) in F-Dur, Allegro. „The whole of Kk 378 is founded on the three-note rhythmic motif which opens the piece. Placed on each side of the crux, these quavers play a symmetrical role.“ (Alain de Chambure 1988,S.119). Fröhlich.

15 12 2007

K 377 (L 263) in h-moll, Allegrissimo. Paßt perfekt zu K 376.

K 362 - 376

December 14th, 2007

14 12 2007

K 376 (L 34) in h-moll, Allegro. Am Cembalo gespielt ist dies ein duftiges, tänzerisches Stück.

13 12 2007

K 375 (L 389) in G-Dur, Allegro. In Rövenstruncks Klavierversion sehr interessant, allerdings erst nach mehrmaligem Anhören. Fast könnte ich süchtig danach werden… Die Cembaloversion Scotts ist mir zu unruhig, klingt für mich zu sehr nach „Geklimper“.

12 12 2007

K 374 (L 76) in G-Dur, Andante. Ein ungewöhnliches, interessantes Stück, das man öfters anhören muss um nicht ratlos zurückzubleiben.

11 12 2007

K 373 (L 98) in g-moll, Presto e fugato. Die Klaviatur rauf und runter…

10 12 2007

K 372 (L 302) in G-Dur, Allegro. „Kk 372 is just as orchestral in style, with its forte seven-note chords.“ (Alain de Chambure 1988,S.118). Bei dieser Sonate sind die Motivwiederholungen ermüdend.

09 12 2007

K 371 (L 17) in Es-Dur, Allegro. „As for Kk 371, although it contains no systematic modulations, it plays around amongst enharmonic changes…“ (Alain de Chambure 1988,S.118). Wie auch immer, klingt aber gut.

08 12 2007

K 370 (L 316) in Es-Dur, Allegro. (Endlich) wieder einmal ein Stück, das nicht vordergründig nach Barockmusik klingt. „Although Kk 370 has an orchestral atmosphere about it, behind the tutti one can make out the repeated notes of a mandolin.“ (Alain de Chambure 1988,S.117f).

07 12 2007

K 369 (L 240) in A-Dur, Allegro. Sehr perkussiv.

06 12 2007

K 368 (S 30) in A-Dur, Allegro. Ein schönes, eingängiges Stück mit reizvollen Tempowechseln.

05 12 2007

K 367 (L 172) in F-Dur, Presto. Gepaart mit K 366 ist sie die ideale Ergänzung dazu.

04 12 2007

K 366 (L 119) in F-Dur, Allegro. Ein eingängiges Motiv immer und immer wiederholt schwingt mich in einen meditativen Zustand ein. Die schnell repetierten Töne verlangen „eine Grad der Fingerunabhängigkeit, wie er zu seiner Zeit nicht üblich war…“ schreibt R.Kirkpatrick (Kirkpatrick 1972, S.219).

03 12 2007

K 365 (L 480) in f-moll, Allegro. Am Besten: weiterträumen!

365 Sonaten, 365 Tage, nun ist es schon ein Jahr, dass ich täglich eine Domenico Scarlattisonate höre – und ich freue mich schon auf die restlichen 290!

02 12 2007

K 364 (L 436) in f-moll, Allegro. Musik zum Träumen, die zuweilen dunkle Träume aufsteigen läßt.

01 12 2007

K 363 (L 160) in c-moll, Presto. Ein musikalisches Feuerwerk. Atemberaubend!

30 11 2007

K 362 (L 156) in c-moll, Allegro. Tonkaskaden, ein wahrer Notenschauer, der da auf die Ohren niederprasselt. Grandios!

K 352 - 361

November 30th, 2007

29 11 2007

K 361 (L 247) in B-Dur, Allegrissimo. Ein hübsches Vortragsstück für einen Klavier-/Cembaloschüler um sich in Szene zu setzen.

28 11 2007

K 360 (L 400) in B-Dur, Allegro. Tanzende Schneeflocken, in die manchmal ein ordentlicher Wind fährt. Diese Assoziation kam mir jedenfalls bei Konstantin Scherbakows Klaviereinspielung (Domenico Scarlatti – Complete Keyboard Sonatas Vol.7, NAXOS 8.554842)

27 11 2007

K 359 (L 448) in D-Dur, Allegrissimo. Wieder ein Stück, das mich in Bewegung bringt, ich habe Lust aufzuspringen und zu tanzen.

26 11 2007

K 358 (L 412) in D-Dur, Allegro. Festliche Barockmusik, virtuose Tafelmusik.

25 11 2007

K 357 (S 45) in C-Dur, Allegro. Auch bedeutungsschwanger, aber deutlich kürzer und mit weniger Trillern.

24 11 2007

K 356 (L 443) in C-Dur, Con spirito andante. 6 Minuten getragenes, bedeutungsschwangeres Trillern.

23 11 2007

K 355 (S 22) in F-Dur, Allegro. Etwas toccatenhaft bildet sie einen deutlichen Kontrast zur vorherigen.

22 11 2007

K 354 (L 68) in F-Dur, Andante. Ein schönes Stück mit einem einprägsamen Motiv.

21 11 2007

K 353 (L 313) in D-Dur, Allegro. Die Sonate bildet mit K 352 ein Paar und läßt meine Füße und, in der Klavier-fassung, meine Ohren tanzen.

20 11 2007

K 352 (S 13) in D-Dur, Allegro. Von Rövenstrunck am Klavier gespielt ist es eine Sonate mit Swing und Drive. Am Cembalo gespielt hat sie für mich ebenfalls Tanzcharakter.

Heute vor genau einem Jahr hörte ich meine erste Scarlatti Sonate. Die Faszination von damals hält noch immer an.

K 335 - 351

November 19th, 2007

19 11 2007

K 351 (S 34) in B-Dur, Andante - Allegrissimo. „Kk 351 is a rondo. The main subject is a binary Andante and in the coda which rounds off the piece it is given ample treatment in the quick tempo of the two couplets.“ (Alain de Chambure 1988,S.116). Ein sehr reizvolles, wunderschönes Stück!

18 11 2007

K 350 (L 230) in F-Dur, Allegro. „Kk 350,…, contains wide-ranging arpeggios which spread out the music and stretch the performer´s fingers.“ (Alain de Chambure 1988,S.115). Etwas eingängiger als K 349, mit der sie ein Paar bildet.

17 11 2007

K 349 (L 170) in F-Dur, Allegro. „Kk 349 moves along in a series of closely-knit figures, but in the left hand, the bass notes are separated from figuration.“ (Alain de Chambure 1988,S.115). Für mich etwas anstrengend zuzuhören.

16 11 2007

K 348 (L 127) in G-Dur, Prestissimo. Prestissimo, da geht die Post ab!

15 11 2007

K 347 (L 126) in g-moll, Moderato cantabile. Skalen rauf und runter, gespreitztes Herumstolzieren, ein etwas steifer höfischer Tanz, dann plötzlich auf die Pferde und ab im Galopp.

14 11 2007

K 346 (L 60) in D-Dur, Allegro. Ähnlich wie K 345 mit der sie wohl ein Paar bildet.

13 11 2007

K 345 (L 306) in D-Dur, Allegro. Trotz der Wiederholungen ein abwechslungsreiches Stück mit Wiedererkennungswert.

12 11 2007

K 344 (L 295) in A-Dur, Allegro. Dieses uptempo – Stück ist die ideale Ergänzung zu K343.

11 11 2007

K 343 (L 291) in A-Dur, Allegro - andante. Ein ruhiges Stück mit einer schönen Melodie.

10 11 2007

K 342 (L 191) in A-Dur, Allegro. Diese Sonate bildet mit K 341 offensichtlich ein Paar, toll die walking bass-line.

09 11 2007

K 341 (L 140) in a-moll, Allegro. Groovende, swingende Barockmusik at its best. Großartig!

08 11 2007

K 340 (L 105) in C -Dur, Allegro. Auch dies ist eine Sonate, wo sich ein Pianist so richtig ins Zeug legen kann.

07 11 2007

K 339 (L 251) in C -Dur, Allegro. Ich würde diese Sonate gerne am Klavier gespielt hören, sie kommt mir sehr pianistisch, auf spieltechnische Effekte angelegt vor. Leider liegt mir keine entsprechende Einspielung vor.

06 11 2007

K 338 (L 87) in G -Dur, Allegro. Wieder eine Sonate mit Tanzcharakter, von Scott Ross sehr grazil gespielt.

05 11 2007

K 337 (S. 26) in G -Dur, Allegro. „Kk 337 is a true concentrate piece, withconstrasting tutti and solo passages. There are repeated full chords, polyphonic interludes accompanied by a developed bass line, scales in parallel, arpeggios etc.“ (Alain de Chambure 1988,S.114). Kompliziert, klingt auch so. Für mich ist das, orchestral klingende, Kopfmusik, die eher ein intellektuelles Vergnügen bereitet. Heute bin ich nicht in der Stimmung dazu.

In der Frühsendung des Ö1 Radioprogramms die Sonate K 175 für Gitarre bearbeitet und gespielt von Eliot Fisk. So fängt die Arbeitswoche gut an.

04 11 2007

K 336 (L 337) in D -Dur, Allegro. Es gibt viele Sonaten Scarlattis in denen ein (rhythmisches) Motiv sehr oft wiederholt wird. Meistens bemerke ich das gar nicht so richtig. Bei dieser, technisch wohl anspruchsvollen, Sonate finde ich die dauernde Wiederholung des Motivs allerdings ziemlich penetrant und auch ermüdend.

03 11 2007

K 335 (S. 10) in D -Dur, Allegro. „By resorting to the use of thre lute stop in the recording of this sonata, Scott Ross emphasises the genial character of the opening ritornello.“ (Alain de Chambure 1988,S.114). Das ganze Stück ist genial. Ein besonderes Gustostückerl ist die Aufnahme von Roberto Aussel (Domenico Scarlatti - Quinze Sonates, aeon AECD 0528).

K 320 - K 334

November 2nd, 2007

02 11 2007

K 334 (L 100) in B -Dur, Allegro. „This piece is a sort of buleria in which the regular pattern of quavers is occasionally spurred on by syncopations.“ (Alain de Chambure 1988,S.113). Ein kurzes, reizvolles Stück.

01 11 2007

K 333 (L 269) in D -Dur, Allegro - Allegrissimo. Abwechslungsreich, ein Vergnügen zuzuhören.

31 10 2007

K 332 (L 141) in B -Dur, Allegro. „ …the cadences, unisons, modulations and arpeggios create an entirely individual orchestral effect.“ (Alain de Chambure 1988,S.113). - der ganz erstaunlich ist!

30 10 2007

K 331 (L 18) in B -Dur, Andante. „ …there is aconstantly-repeated three-note figure which, either in the left hand or the right hand, emphasises the first bar of nearly every bar rather in the manner of percussion or pizzicato.“ (Alain de Chambure 1988,S.113). Klingt gut. Eine sehr schöne Sonate.

29 10 2007

K 330 (L 55) in C -Dur, Allegro. „Kk 330, which is a gigue subdivided somewhat unsystematically, is nevertheless written in a straightforward style. There is a good deal of interplay between repeated quavers and semiquaver scales and arpeggios.” (Alain de Chambure 1988,S.113). Klingt kompliziert, ist es wohl auch zu spielen. Ein Stück, welches man mehr als einmal hören muß, dann ist es durchaus vergnüglich.

28 10 2007

K 329 (S 5) in C -Dur, Allegro. „The thematic material of Kk 329 consists of a short four-bar ritornello. …It gradually undergoes several transformations and is repeated in a number of different tonalities.” (Alain de Chambure 1988,S.113). Ein fröhliches, leichtfüßiges, beschwingtes Stück.

27 10 2007

K 328 (S 27) in G -Dur, Andante comodo. Es ist dies das letzte der drei Orgelstücke, die Kirkpatrick als solche ausweist ( K 287, K 288).

Aus einem früheren Blog-Eintrag zum Thema Domenico Scarlatti und Orgel: Sonate K 34 in d-moll (Longo 507) wird “Orgelsonate” genannt. Eine kurze Sonate, 1:36, in der Scott Ross´schen Aufnahme auf dem Cembalo gespielt klingt sie tatsächlich nach einem Orgelstück. Auf Trevor Pinnocks Einspielung „Scarlatti – Sonatas for Harpsichord“ (CRD 3358)

26 10 2007

K 327 (L 152) in C -Dur, Allegro. „Kk 327 is reminiscent of an early dance. … The regular subdivisions of Kk 327 and the five-quaver motif, repeated more than a hundred times in various guises turn the piece very nearly into an item of choreography.” (Alain de Chambure 1988,S.112f). Es juckt in den Beinen zu Tanzen !
wird die Sonate in C-Dur K 513 (Longo 3) als “Orgelsonate” bezeichnet. Die allgemein anerkannten Sonaten für Orgel sind: K 287, K 288, K 328.

Ein sehr schönes Orgelstück. Punkt

25 10 2007

K 326 (L 201) in C -Dur, Allegro. „Kk 326 has the feel of a toccata,…,the modulations…frequently move through the cycle of fifths and are closer to the German school than to Scarlatti´s usual style.” (Alain de Chambure 1988,S.112f). Die Richtigkeit dieser Aussage zu beurteilen fehlt mir das nötige Wissen. Es hört sich an  wie eine tour de force über die Klaviatur, wobei öfters eingesetzte Triller einen eigentümlichen Effekt haben und mich an jubilierende Vogelstimmen erinnern.

24 10 2007

K 325 (L 37) in G -Dur, Allegro. Auch bei dieser Sonate wird einiges an Virtuosität vom Interpreten verlangt.

23 10 2007

K 324 (L 332) in G -Dur, Andante. Technisch schwierig durch komplizierte Passagen für die linke Hand zu spielen, „the runs in sixths and thirds which crop up all over in Kk 324.” (Alain de Chambure 1988,S.112). Tatsächlich ist es auch rhythmisch eine komplexe Sonate, die man bewußt anhören muß, um sie genießen zu können. Was bei J-P Gelder, der die Sonate auf 5 min ausdehnt dann aber schon ermüdend ist. Beispielhaft, für meinen Geschmack, einmal mehr Rövenstruncks Interpretation.

22 10 2007

K 323 (L 95) in A -Dur, Allegro. Hektisches Getriller am Cembalo (Scott Ross), treibendes Walzen am Fortepiano (Pieter-Jan Belder).

21 10 2007

K 322 (L 483) in A -Dur, Allegro. Am Cembalo klingt sie wie ein gezupftes Gitarrenstück, sehr reizvoll! Ganz anders hingegen der Charakter am Klavier, ein heiteres kleines Stück bei Balász Szokolay, „romantisch verklärt“ bei Christian Zacharias.

20 10 2007

K 321 (L 258) in A -Dur, Allegro. Man sagt, bei dieser Sonatte könne man Arpeggios üben – wohl auch das differenzierte Zuhören.

19 10 2007

K 320 (L 341) in A -Dur, Allegro. Schön. Vorallem auch in der Interpretation von Konstantin Scherbakov auf Naxos, Complete Keyboard Sonatas Vol.7